Für unser neues Projekt „Pixel zu Person – Ein Peer-Projekt zur Förderung von Gemeinschaft und Prävention in Online Games“ sucht die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW eine barrierefreie und engagierte Einrichtungen in Köln für die Etablierung eines wöchentlichen inklusiven Gaming-Angebots.
Ziel ist es, insbesondere sozial und gesundheitlich benachteiligte Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren zu erreichen und ihnen sichere, unterstützende Räume für gemeinsames (Online-)Gaming zu bieten und sie durch die direkte Arbeit mit Spielen für im Gaming vorhandene Risiken zu sensibilisieren.
Im Projekt entstehen in mehreren Jugendeinrichtungen regelmäßige Gaming-Angebote, die durch medienpädagogische Fachkräfte begleitet werden. Ergänzend wird ein geschützter Online-Begegnungsraum aufgebaut, der es Jugendlichen ermöglicht, auch über digitale Wege miteinander in Kontakt zu treten – insbesondere jenen, die aufgrund von Barrieren keine Präsenzangebote nutzen können.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Peer-to-Peer-Arbeit: Jugendliche werden zu sogenannten Peer-Coaches ausgebildet, entwickeln eigene Präventionsformate (z. B. Videos, Podcasts oder Social-Media-Inhalte) und geben ihr Wissen an andere weiter. Dadurch werden Selbstwirksamkeit, Medienkompetenz und soziale Teilhabe nachhaltig gestärkt. Ebenfalls geplant sind gemeinsame Ausflüge in andere Einrichtungen und der Besuch von Veranstaltungen sowie das Ausrichten eigener Gaming-Events.
Im Rahmen des Projekts wird ein vielfältiges Spektrum an Themen vermittelt, darunter:
- Risiken von Online-Games (z. B. Cybergrooming, Mobbing, Kostenfallen)
- Gesundes und reflektiertes Gaming-Verhalten
- Demokratische und soziale Werte wie Fair Play, Toleranz, Respekt und Teamfähigkeit
- Wichtigkeit von Teilhabe und Inklusion im Gaming sowie darüber hinaus in der gesamten Gesellschaft
Einrichtungen profitieren von:
- kostenfreiem wöchentlichen Gaming-Angebot
- regelmäßiger fachlicher Begleitung durch Medienpädagog*innen
- erprobten Methoden und Materialien aus der Projektarbeit des Spieleratgebers NRW und der Initiative Gaming ohne Grenzen
- Unterstützung beim Aufbau von Gaming-Infrastruktur
- Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Einrichtungen
- Teilnahme der Mitarbeitenden an einer großen Abschluss-Fachtagung
Einrichtungen können sich ab sofort bewerben. Im Fokus stehen Einrichtungen, die möglichst barrierefrei sind und diverse Zielgruppen mit unterschiedlichen Förderbedarfen erreichen können und wollen. Über die Gelegenheit, auch einzelne vorgesehene größere Events vor Ort durchführen zu können, würden wir uns sehr freuen.
Das Projekt wird im Zeitraum 01.04.2026 bis 31.03.2029 im Großraum Köln durchgeführt.
Wir freuen uns über Bewerbungen an: info@gaming-ohne-grenzen.de