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Life is Strange: Reunion

04.08.2026 • Spiele • Spiele-Kultur • von Melanie Eilert

Spiel-Vorstellung

Life is Strange ist eine Spiele-Reihe.

Es gibt sie seit 2015.

Du erlebst eine Geschichte.

Und du triffst wichtige Entscheidungen.

Die Spiele haben auch besondere Musik.

Reunion ist der neueste Teil.

Es ist eine Fortsetzung von Life is Strange: Double Exposure aus dem Jahr 2024.

Du spielst Max Caulfield.

Sie ist Foto-Lehrerin an der Caledon University.

Sie war ein Wochenende im Urlaub.

Als sie zurückkommt, brennt die Schule.

Viele Menschen sind tot.

Max hat eine besondere Fähigkeit:

Sie kann die Zeit zurück-drehen.

Sie hat 3 Tage, um herauszufinden: Was ist passiert?

Außerdem taucht Chloe Price auf.

Das ist eine Figur aus früheren Teilen der Reihe.

Sie ist Max Freundin.

Du kannst sie auch spielen.

Das gab es in der Reihe noch nicht vorher.

Unsere Bewertung

Dieser Test-Bericht ist über die Barriere-Freiheit beim Steuern.

Wir schauen uns auch ein paar andere Bereiche an.

Aber nicht vollständig.

Der Test war auf dem PC.

 

Das ist gut:

- Beim Start kommt immer ein Hinweis auf die Einstellungen für Barriere-Freiheit

- Es gibt Vor-Einstellungen in 4 Bereichen: Sehen, Bewegen, Hören, Wahrnehmen

- Du kannst die Einstellungen jederzeit ändern

- Du kannst einstellen: Wichtige Entscheidungen müssen bestätigt werden

- Du kannst Teile des Spiels überspringen

- Zum Beispiel: Szenen mit Zeit-Druck

 

Das ist schlecht:

- Die Kamera-Hilfe wird bei der Vor-Einstellung Bewegen nicht eingeschaltet

- Auf dem PC bleibt der Maus-Zeiger im Spiel-Fenster gefangen

- Das ist eine Barriere: Wenn du Hilfs-Mittel mit der Maus benutzt

Weitere Hinweise

Das ist gut:

- Text auf Postern oder Briefen wird in klaren Buchstaben angezeigt

- Inhalts-Warnungen kannst du einzeln einstellen

- Zum Beispiel: Nur eine Warnung bei Gewalt, aber nicht bei Drogen

- Du kannst die Schrift-Größe einstellen: Klein, Mittel, Groß, Extra Groß

 

Details der Bewertung

Beim Start des Spiels kommt immer ein Hinweis.

Er sagt: Es gibt Barrierefreiheits-Einstellungen.

Das passiert bei jedem Start.

Nicht nur beim ersten Mal.

Das ist gut!

Viele Spiele machen das nicht.

Die Einstellungen sind in 4 Bereiche aufgeteilt:

- Sehen

- Bewegen

- Hören

- Wahrnehmen

So findest du schnell, was du brauchst.

Du musst nicht alle Einstellungen einzeln durchsuchen.

Du kannst die Vor-Einstellungen immer anpassen.

Aber: Der 4. Bereich heißt auf Deutsch „Eingeschränkte Wahrnehmung".

Das ist schwierig zu verstehen.

Denn Sehen und Hören sind auch Wahrnehmung.

Die deutsche Übersetzung könnte besser sein.

Auf Englisch heißt der Bereich: Low Sensory.

Du sprichst das so aus: Loh Sen-sori.

Das ist klarer.

Denn das heißt: Das Spiel hat wenig Sinnes-Reize.

Das Spiel hat sanfte Bilder.

Und das Spiel hat leise Töne.

Das hilft dir, wenn dich viele Reize stressen oder überfordern.

Es gibt noch ein Problem:

Die Kamera-Hilfe wird nicht mit der Vor-Einstellung Bewegen eingeschaltet.

Das ist schwer zu verstehen.

Wenn du Probleme beim Steuern hast, benutzt du zuerst die Vor-Einstellung Bewegen.

Aber die Kamera-Hilfe findest du dort nicht.

Du musst sie extra einschalten.

Es gibt auch eine hilfreiche Einstellung:

Wichtige Entscheidungen müssen bestätigt werden.

Das hilft dir, wenn du aus Versehen die falsche Taste drückst.

Und es hilft dir, wenn du mehr Zeit zum Überlegen brauchst.

Auf dem PC gibt es ein Problem:

Der Maus-Zeiger bleibt im Spiel-Fenster.

Du kannst ihn nicht heraus-bewegen.

Das ist eine Barriere.

Zum Beispiel: Wenn du eine Bildschirm-Tastatur benutzt.

Es gibt eine App als Hilfe: Overjoyed.

Du findest sie im Microsoft Store.

Sie wandelt Maus-Bewegungen in Controller-Eingaben um.

Dann bleibt der Zeiger nicht mehr gefangen.

Aber sie löst das Problem nicht wirklich:

Die Kamera bewegt sich trotzdem noch, wenn du die Maus bewegst.

Du kannst die Kamera-Empfindlichkeit ganz klein stellen.

Dann bewegt sich die Kamera aber nur noch sehr langsam.

Eine extra App sollte nicht nötig sein, um ein Spiel spielen zu können.

An manchen Stellen kannst du Szenen überspringen.

Zum Beispiel: Szenen, in denen du sehr schnell reagieren musst.

Das ist wichtig!

Sonst kommst du an dieser Stelle nicht weiter.

Screenshot von Life is Strange Reunion. Es ist ein Screenshot von einem Video zu den Kamerabewegungen.

Fazit

Life is Strange: Reunion macht vieles gut.

Der Hinweis beim Start zeigt: Das Spiel nimmt Barriere-Freiheit ernst.

Die Einstellungen sind gut aufgebaut.

Und es gibt hilfreiche Optionen.

Das hilft Menschen mit verschiedenen Einschränkungen.

Aber es gibt auch Probleme.

Die Kamera-Hilfe fehlt in der Vor-Einstellung Bewegen.

Und auf dem PC bleibt der Maus-Zeiger gefangen.

Das ist eine echte Barriere.

Dabei hilft eine App – aber sie löst das Problem nicht wirklich.

Das sollte nicht nötig sein, um ein Spiel spielen zu können.

Über den/die Autor*in

Melanie Eilert
Melanie Eilert arbeitet bei Gaming ohne Grenzen.
Sie ist Ansprech-Partnerin für das Netzwerk Barrierefreies Gaming.

Ich mag gute Geschichten.

Am liebsten spiele ich digitale Spiele.

Dort kann ich selbst entscheiden, was passiert.

Das macht Spaß.

Ich fühle mich wie ein Teil der Geschichte.

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